Alles über Reiseimpfungen – Kosten, Information und Tipps

Jan 4, 2020

Derzeit sind Reisen in ferne und exotische Länder sehr beliebt und immer mehr Touristen wagen sich in entfernte Winkel der Welt. Insbesondere in tropischen Ländern sollte man unbedingt auf einen umfangreichen und gewissenhaften Impfschutz achten.

Denn so können Sie Land und Leute genießen und müssen nicht bei jedem Mückenstich oder beim Essen von rohem Gemüse, Obst und Salat sofort in Panik geraten.

Wir zeigen Ihnen hier die wichtigsten Reiseimpfungen und geben Ihnen wertvolle Information, unter anderem zu den Fragen, welche Reiseimpfungen empfohlen werden, welche vorgeschrieben sind und welche Reiseimpfungen Kosten die Krankenkassen übernehmen.

Das Wichtigste über Reiseimpfungen

Wir raten unbedingt dazu, sich rechtzeitig vor der Reise – d.h. sobald feststeht, in welches Land es gehen soll, bzw. welche Länder besucht werden sollen, falls es sich um eine Reise mit mehreren Zielländern handelt – über notwendige Impfungen zu informieren.

Die meisten Reiseführer geben einen ersten Anhaltspunkt und auch im Reisebüro oder Online kann man viele Informationen über das Land finden. Dennoch ist es wichtig, auch beim eigenen Arzt vorstellig zu werden und zudem auch beim Tropeninstitut, Auswärtigen Amt, etc. nach offiziellen Informationen zu suchen.

Dies sollte so früh wie möglich geschehen, denn einige Impfungen erfordern mehrere Teilinjektionen und zudem eine gewisse Zeit, bis der volle Impfschutz aufgebaut ist. In einigen Fällen kann dieser Prozess sogar Monate dauern.

Als Faustregel sollte daher gelten, sich bei Reisen in exotische Länder sechs Monate vor Reiseantritt mit dem Arzt oder anderen offiziellen Stellen in Verbindung zu setzten und mit dem Prozess der Reiseimpfungen zu beginnen. Hier gilt eindeutig: Lieber zu früh als zu spät!

Zudem gibt es für einige Krankheiten auch keine Impfung, sondern vielmehr spezielle Arzneimittel, die man im Ernstfall einnehmen muss. Man muss sich entsprechend eine spezielle Reiseapotheke zusammenstellen.

Niemals eine Krankheit auf Reisen in exotische Länder auf die leichte Schulter nehmen

Es ist sehr wichtig, dass man Symptome, die bei Reisen in ferne Länder auftreten, nicht auf die leichte Schulter nimmt. Denn viele ernsthafte Tropenkrankheiten beginnen mit Symptomen, die denen einer Grippe sehr ähnlich sind. Auch Erbrechen kann oft falsch eingeschätzt werden. Man sollte also unbedingt immer sofort einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen, um auf Nummer sicher zu gehen. Lieber einmal umsonst zum Arzt, als bei einer ernsten Erkrankung zu spät.

Generell sollte man natürlich auch den gesunden Menschenverstand walten lassen, und sehr auf Hygiene vor Ort achten. Auch beim Essen sollte man im Zweifelsfalle die Finger von rohen Sachen lassen. Es gilt der altbekannte Spruch: „Schält es, kocht es oder lasst es.“

Welches sind die typischen Reiseimpfungen?

Generell wird empfohlen zwei Standard Reiseimpfungen bei jeder Reise vorzunehmen. Allerdings sind die meisten Menschen in Deutschland dagegen bereits geimpft, man sollte sich aber unbedingt vor Reiseantritt versichern.

Diese Impfungen sind also nicht nur für exotische Reiseziele, sondern auch für Ziele innerhalb Europas und den USA. Hierbei handelt es sich um folgende Impfungen:

  • Hepatitis B
  • Diese Impfung ist in Deutschland Standard. Sollten Sie aus irgendeinem Grund keinen Impfschutz haben, sollten Sie unbedingt vor eine Reise eine entsprechende Immunisierung vornehmen.

    Der Virus der Hepatitis B wird durch alle Körperflüssigkeiten übertragen, also z.B. durch Blut oder bei sexuellem Kontakt.

    Impfverlauf besteht aus insgesamt drei Impfungen, wobei die ersten beiden in einem Anstand von einem Monat stattfinden müssen und die dritte sechs Monate nach der ersten Impfung. Ein gutes Beispiel, warum es so wichtig ist, rechtzeitig mit dem Aufbau des Impfschutzes bei einer Reise anzufangen.

    Vorkommen: Afrika, Mittel- und Südamerika, Südostasien und Ozeanien

  • Hepatitis A
  • Dieser Virus tritt durch mangelnde Hygiene sowie durch verunreinigte Lebensmittel auf
    Typische Symptome der Erkrankung sind Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, Gelbsucht, Kreislaufprobleme.

    Zur Grundimmunisierung sind zwei Impfungen nötig, welche in einem Abstand von 6 bis 12 Monaten durchgeführt werden. Der Impfschutz hält dann ca. 30 Jahre.

    Hepatitis ist weltweit verbreitet und kommt besonders in Ländern mangelnder Hygiene vor (teilweise Mittelmeer, Asien, Afrika, Osteuropa und Südamerika)

  • Tetanus
  • Die meisten Bundesbürger sind gegen Tetanus geimpft. Diese Impfung ist nicht nur für Reisen, sondern generell sehr wichtig. Sollten Sie keine Tetanus Impfung haben, sollte Sie also unbedingt vor Reiseantritt den Impfschutz aufbauen.

    Das Bakterium des Tetanus (auch Wundstarrkrampf genannt) wird durch Wundverschmutzung übertragen.

    Symptome dieser ernsten Krankheit sind Krampfneigung, starkes Schwitzen und Kreislaufbeschwerden
    Auch hier sind insgesamt drei Teilinjektionen erforderlich, wobei die Zwischen der ersten und zweiten Impfung ein Zeitraum von 4-8 Wochen liegen kann und die dritte Impfung nach 6-12 Monaten erfolgt. Die Tetanus Impfung sollte alle zehn Jahre aufgefrischt werden.

    Neben den Standard Reiseimpfungen gibt es auch empfohlenen Reiseimpfungen für verschiedenen Länder. Da die empfohlenen Impfungen von Land zu Land unterschiedlich sind, muss man sich im Vorfeld der Reise gründlich informieren, am besten bei offizieller Stelle, also z.B. Botschaft, Auswärtiges Amt, Tropeninstitut, etc. Obwohl der Hausarzt beratend zur Seite stehen kann, wissen nicht unbedingt alle Allgemeinmediziner die Vorschriften und Empfehlungen für jedes einzelne Land.

    Wir geben Ihnen hier eine Auflistung der wichtigsten Reiseimpfungen für spezielle Reiseziele:

  • Typhus
  • Typhus wird von Bakterien verursacht, welche durch verunreinigte Lebensmittel – hauptsächlich durch Trinkwasser übertragen werden.

    Zu den Symptome gehören zunächst hohes Fieber und dann eine schwere Darmerkrankung:

    Es ist eine einzige Impfung nötig, die für ca. drei Jahre wirksam ist.

    Die Typhus Bakterien treten vor allem in Südamerika, Afrika und Asien auf

  • Tollwut
  • Viele Menschen denken, dass eine Impfung nicht nötig ist. Allerdings sollte man bedenken, dass man in vielen exotischen Ländern mit Affen, Hunden oder anderen streunenden Tieren in Kontakt kommt.

    Der Virus wird durch den Biss eines infizierten Tieres übertragen. Die Sterberate nach Einsetzen der Symptome liegt bei nahezu 100%. Es gibt zwar eine Impfung, die nach erfolgten Biss angewendet werden kann, allerdings kann es sein, dass diese vor Ort nicht sofort verfügbar ist – man sollte also nichts riskieren und sich lieber zuhause impfen lassen.

    Symptome sind eine Infektionen an der Bisswunde, Fieber und Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Wasser. Hinzu kommen dann Krämpfe, starke Schluckbeschwerden und Lähmungen.

    Der Virus ist besonders in Afrika und Asien verbreitet.

    Um einen Impfschutz aufzubauen sind drei Impfungen nötig, wobei die zweite sieben Tage nach der ersten und die dritte an Tag 21-28 der Immunisierung erfolgt.

  • Gelbfieber
  • Der Erreger ist ein Virus und in manchen Reiseländern wird ein Impfnachweis verlangt. Man muss sich also unbedingt im Vorfeld informieren und dann einen internationalen Impfpass ausstellen lassen.

    Der Virus wird durch den Stich einer Mücke übertragen.

    Die Symptome sind denen einer Grippe ähnlich und wirken harmlos.

    Der Virus kommt vor allem in mittel- und südamerikanischen Ländern vor, aber auch im äquatorialen Afrika
    Der Impfschutz tritt bereits nach einer einzigen Impfung nach ca. 10 Tagen ein. Vorsicht ist geboten, denn der Impfstoff muss von einer offiziell anerkannten Impfstelle verabreicht worden sein (international gültiger Stempel der Impfbestätigung für die Einreise)

  • Japanische Enzephalitis
  • Der japanische Enzephalitis-Virus ruft eine schwere Erkrankung des Gehirns hervor und verläuft in 25% der Fälle tödlich. Aber auch die Überlebeenden leiden danach zu 50-85% an Gehirnschäden. Eine Impfung sollte bei einer Reise in betroffene Gebiete also unbedingt durchgeführt werden.

    Der Japan B Virus wird ebenfalls durch einen Mückenstich übertragen.

    Verbreitung ist hauptsächlich in Südostasien (ländliche Gebiete mit Reisanbau)
    Um den Impfschutz aufzubauen sind zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen notwendig. Danach kann man dann nach 12 bis 24 Monaten auffrischen um eine längere Immunisierung zu erzielen.

Beachten Sie unbedingt alle Einreisebestimmungen

Ganz besonders wichtig ist es, dass man sich im Vorfeld der Reise über die Einreisebestimmungen für Haustiere des Reiselandes ausführlich unterrichtet. Nehmen Sie dabei unbedingt nur offizielle Informationen als Grundlage und nicht was Ihnen Freunde und Bekannte netterweise berichten. Denn man kann dann bei der Einreise böse Überraschungen erleben, wenn z.B. wichtige Impfungen fehlen oder eine Quarantäne eingehalten werden muss.

Zudem kann es auch im Land spezielle Regeln zur Haltung und Führung von Hunden geben, über die man besser im Voraus informiert ist. Zu denken ist hierbei z.B. an Maulkorb oder Leinen Pflicht, sowie empfindliche Strafen für das Hinterlassen des Hundekotes auf Straße, Gehweg und öffentlichen Grünflächen. Zudem kann es auch sein, dass eine Rasse in einem spezifischen Land komplett verboten ist, was für manche Kampfhunderassen zutrifft.

Eine gute Adresse für verbindliche Information ist das Auswärtige Amt. Dieses kann den Hundehaltern dabei helfen sie über die benötigten Papiere, Impfschutz und Gesundheitsbestimmungen des Reiselandes zu informieren.

Bedenken Sie hierbei, dass die diesbezüglichen Vorbereitungen am besten ca. 6 Monate vor der geplanten Reise beginnen sollten, denn eventuell dauert es mehrere Wochen bis ein Impfschutz aufgebaut ist, oder ein wichtiges Dokument beantragt und eventuell übersetzt ist.

Alle Reisedokumente des Hundes sollte gemeinsam mit den eigenen Reisedokumenten aufbewahrt und stets griffbereit verstaut werden. Es ist auch eine gute Idee, von diesen Dokumenten eine Kopie mit sich zu führen, denn bei Diebstahl oder Verlust kann man für sich selbst zwar bei der Botschaft ein Ersatzdokument erhalten, der Impfnacheis des Hundes ist dort jedoch nicht erhältlich. Zudem ist es ebenfalls ratsam, eine zweite Kopie in einer Klarsichthülle an der Transportbox anzubringen.

Wer kommt für die Kosten auf?

Die meisten Menschen haben keine Ahnung, dass die Reisimpfungen Kosten mit sich bringen, die in vielen Fällen happig sind.

Allerdings zahlen die meisten Versicherungen zumindest einen Teil dieser Kosten. Manche bieten sogar kostenlose Reiseimpfungen. Es lohnt sich also, sich das Ganze näher zu betrachten. Wir haben für Sie im Folgenden daher die Leistungen der größeren Krankenversicherungen angesehen:

  • Knappschaft
  • AOK
  • IKK
  • Techniker Krankenkasse (TK)
  • BARMER
  • DAK

Reiseimpfungen bei der KNAPPSCHAFT

Bei der Knappschaft werden Reiseimpfungen, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) sowie dem Auswärtigen Amt empfohlen werden, komplett übernommen bzw. erstattet. Dazu zählen: Cholera, FSME Hirnhautentzündung, Gelbfieber, Hepatitis A und B, Japanische Enzephalitis, Meningokokken C, Tollwut, Typhus sowie die Malaria-Prophylaxe.

Reiseimpfungen bei der AOK

Bei der AOK sind die Regelungen in verschiedenen Bundesländern unterschiedlich. Wir empfehlen also unbedingt direkt beim zuständigen AOK Büro nachzufragen. Wir haben hier in einer Tabelle für Sie einen Überblick zusammengestellt, Sie sollten aber dennoch lieber nachfragen, um ganz sicher gehen zu können.

AOK Baden-Württemberg: Es gibt einen Zuschuss zu Reiseimpfungen von bis zu 100€ pro Jahr
AOK Bayern: Malariaprophylaxe, Typhusimpfung, Gelbfieberimpfung, Hepatitis-A- und -B-Impfung und Tollwutimpfung werden einmal im Kalenderjahr zu 80% (höchstens 100€) erstattet.
AOK Bremen/Bremerhaven: Im Rahmen des Programms 500€ PLUS werden 100% der Kosten für eine Impfung gegen Cholera, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Gelbfieber, Hepatitis A, Hepatitis B, Influenza, Meningokokken, Tollwut, Typhus, Malaria-Prophylaxe und Japanische Enzephalitis erstattet. Allerdings muss die Impfung vom Auswärtigen Amt und der Ständigen Impfkommission für das entsprechende Reiseland empfohlen worden sein.
AOK Hessen: Reiseimpfungen werden im Rahmen des Gesundheitskontos mit bis zu 200€ pro Jahr bezuschusst.
AOK Niedersachsen: Impfungen, die vom Auswärtigen Amt und der Ständigen Impfkommission für ein Reiseland empfohlen werden, werden einmal im Kalenderjahr zu 80% (höchstens 250€) erstattet.
AOK Nordost: Impfungen gegen Hepatitis A und B, Typhus sowie Meningokokken werden von der Krankenkasse erstattet.
AOK NORDWEST: Reiseimpfungen gegen Cholera, FSME, Zecken-Hirnhautentzündung, Gelbfieber, Hepatitis A, Hepatitis B, Japanische Enzephalitis, Meningokokken-Meningitis, Tollwut, Typhus sowie die Malaria-Prophylaxe werden bei Erwachsenen zu 80% (höchstens 150€) und bei Kindern zu 100% (maximal 150€) erstattet.
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland: Die vom Auswärtigen Amt und der Ständigen Impfkommission für das entsprechende Reiseland empfohlen Impfungen sowie die Malaria-Prophylaxe werden unter bestimmten Voraussetzungen zu 80% (maximal 150€) pro Jahr erstattet.
AOK Rheinland/Hamburg: Die Impfung gegen Cholera, Gelbfieber, Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Japanische Enzephalitis, Tollwut, FSME und Meningokokken wird in der Regel zu 100% übernommen, wenn sie von einem Vertragsarzt oder einem reisemedizinischen Zentrum durchgeführt werden.
AOK Sachsen-Anhalt: Reiseschutzimpfungen, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen werden, werden mit maximal 50€ bezuschusst, die Malaria-Prophylaxe mit ebenfalls 50€.

Reiseimpfungen bei der IKK

Auch bei der IKK gibt es regionale Unterschiede.

IKK classic: Wer ein Privatrezept, Quittung und Privatrechnung des Arztes (Tropeninstitut oder Vertragsarzt) vorlegt, bekommt die Impfkosten gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis A, Hepatitis B, Influenza (Grippe), Meningokokken (außer Serotyp B), Tollwut und Typhus erstattet.
IKK Brandenburg und Berlin: Wie bei IKK classic
IKK Südwest: Impfungen gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis A und B, Japanische Enzephalitis, Meningokokken, Poliomyelitis, Tollwut, Typhus sowie die Malaria-Prophylaxe werden maximal 70€ je Impfung erstattet.
IKK Nord: Der Impfstoff gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis A und B, Japanische Enzephalitis, Meningokokken, Poliomyelitis, Tollwut sowie Typhus wird zu 90% erstattet, wobei der Höchstbetrag pro Kalenderjahr 300€ ist.
IKK gesund plus: Impfungen, die vom Auswärtigen Amt und der STIKO empfohlen werden, werden komplett übernommen.

Reiseschutzimpfungen bei der Techniker Krankenkasse

Die TK übernimmt bis zu 90% der Kosten der von der STIKO oder dem Auswärtigen Amt empfohlenen Reiseschutzimpfungen, wenn diese von einem Kassenarzt durchgeführt werden.

Reiseschutzimpfungen bei der BARMER

Pro Kalenderjahr gibt es für Impfungen gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis A, B oder A + B, Influenza, Japanische Enzephalitis (Hirnhautentzündung), Meningokokken, Kinderlähmung (Poliomyelitis), Tollwut und Typhus einen maximalen Zuschuss von 100 € pro Kalenderjahr.

Reiseschutzimpfungen bei der DAK Gesundheit

Reiseschutzimpfungen, die gegen Cholera, Gelbfieber, Hepatitis A, Hepatitis B, Japanische Enzephalitis, Meningokokken-Meningitis, Tollwut und Typhus schützen, werden zu 90% übernommen.

Weitere Reisekrankheiten ohne Schutz durch Reiseimpfungen

Leider gibt es auch einige tropische Reisekrankheiten, für die es noch keinen Impfschutz gibt. Hier kann man nur vorbeugend vorgehen. Diese Krankheiten werden typischerweise durch Mückenstiche übertragen. Deshalb sollte man unbedingt besonderen Wert auf einen integralen Schutz gegen Mückenstiche legen.

Zu diesen von Mücken übertragenen Krankheiten gehören z.B.:

  • Dengue
  • Typische Symptome sind plötzlich auftretendes, sehr hohes Fieber und in der Regel ein Hausausschlag.

    Die ärztliche Behandlung ist symptomlindernd, da es keine Medikamente gegen die Krankheit gibt.
    Die erste Infektion ist sehr unangenehm, kann aber behandelt werden. Bei einer zweiten Infektion kann der Krankheitsverlauf jedoch sehr problematisch und gefährlich sein, da es zu Blutungen (intern und der Schleimhäute) kommen kann.

  • Malaria
  • Die Erreger der Malaria sind einzellige Parasiten, die ebenfalls vom Stich einer Mücke bertragen werden.
    Zunächst tritt allgemeines Unwohlsein und Fieber auf, danach folgen immer wieder auftretende Fieberschübe.

    Auch gegen Malaria gibt es keinen Impfschutz, allerdings kann man eine Prophylaxen (in Tablettenform) durchführen. Allerdings muss man unbedingt mit einem Arzt sprechen, da es bereits Mücken gibt, die dagegen resistent sind. Deshalb gibt es verschiedenen Prophylaxen für verschiedene Reiseziele.

Tipps zur Vorbeugung gegen Mückenstiche

Zu den Maßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen gehören vor allem folgende:

  • Buchung eines Zimmers mit Klimaanlage. Nachtaktive Mücken halten sich lieber in warmer und feuchter Umgebung auf und meiden klimatisierte, kühle Räume.
  • Verwendung eines zu jeder Tages- und Nachtzeit wirksamen Insektensprays.
  • Verwendung eines Insektennetz. Dieses kann man einfach und bequem im Gepäck verstauen und gut transportieren, da es leicht ist.
  • Tragen langer und luftiger Kleidung
  • Einnahme von Vitamin D Tabletten. Diese verursacht, dass das Blut für die Insekten einen bitteren und unangenehmen Geschmack bekommt und man wird daher weniger geplagt. Allerdings sollte man bereits 14 Tage vor Reiseantritt mit der Einnahme beginnen
  • In vielen Tropischen Ländern findet ma n Geräte, die in die Steckdose gesteckt werden und in die man dann ein Plättchen legt, welches Stechmücken abtötet

Fazit zu Reiseimpfungen

Man sollte sich nicht von exotischen Krankheiten abhalten lassen, das Traumurlaubsziel anzusteuern. Wichtig ist jedoch, dass man einen entsprechenden Impfschutz und ansonsten einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet. Hierzu gehört, dass man auch guten Insektenschutz achtet, und beim Essen verpackte, gekochte und geschälte Dinge vorzieht. Auch sollte man in fremden Ländern kein Leitungswasser trinken.

Wichtig ist sicherlich auch eine ausführliche Beratung beim Arzt, oder noch besser beim Tropeninstitut. Hier erhält man auch generelle Tipps, wie man Krankheiten in exotischen Reiseländern vermeiden kann.
Viel Spaß bei er nächsten Reise!

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